Therapie bei Ängsten und Panikattacken in München

Für junge Frauen von 17 bis 20 Jahren, deren Alltag von Angst bestimmt wird.

Erstgespräch anfragen

Für wen diese Seite ist

Für junge Frauen, deren Herz ohne erkennbaren Grund rast. Die Prüfungen, volle Räume oder das Vorlesungsgebäude meiden, weil die Angst vor der Angst zu groß geworden ist. Und für alle, die nachts wachliegen, weil die Gedanken nicht zur Ruhe kommen. Wenn Angst Ihren Alltag einengt, ist sie behandelbar.

Oft beginnt es in einer Zeit des Umbruchs: Abitur, Auszug, die ersten Semester an der Uni, eine Stadt, die noch fremd ist. Meine Praxis liegt in der Tengstraße in Schwabing, nahe der Maxvorstadt und den Münchner Hochschulen. Wer den Weg dorthin noch nicht schafft, beginnt per Video.

Woran Sie eine Angststörung erkennen

  • Wiederkehrende Panikattacken: Herzrasen, Atemnot, Schwindel, das Gefühl zu sterben oder verrückt zu werden
  • Vermeidung: Orte, Wege oder Situationen werden umgangen, der Radius wird kleiner
  • Ständige Sorge, die nächste Attacke könnte kommen
  • Versagensängste vor Prüfungen und Bewertungssituationen
  • Soziale Ängste: Angst, im Mittelpunkt zu stehen oder beurteilt zu werden
  • Körperliche Daueranspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung

Panikattacke, Panikstörung, Herzangst: was ist was?

Die Begriffe gehen im Alltag durcheinander. Für die Behandlung lohnt es sich, sie auseinanderzuhalten, denn sie zeigen, wo die Angst ansetzt.

  • Panikattacke: ein plötzlicher Anfall heftiger Angst mit starken Körperzeichen, der nach einigen Minuten abklingt. Eine einzelne Attacke ist noch keine Erkrankung.
  • Panikstörung: Attacken kommen wiederholt und unerwartet, und die Angst vor der nächsten bestimmt den Alltag. Oft entsteht daraus ein Kreislauf aus Beobachten, Erschrecken und Vermeiden.
  • Herzangst: die anhaltende Sorge, mit dem Herzen stimme etwas nicht, obwohl ärztlich alles abgeklärt ist. Jedes Stolpern im Puls wird zum Alarmsignal.
  • Prüfungsangst und soziale Angst: die Angst, zu versagen oder bewertet zu werden. Sie kann so stark werden, dass Klausuren, Referate oder Seminare gemieden werden. Woran Sie Prüfungsangst von einer Panikstörung unterscheiden, lesen Sie im Beitrag Prüfungsangst oder Panikstörung?.
  • Generalisierte Angst: Sorgen, die nicht aufhören und von einem Thema zum nächsten wandern, oft begleitet von Anspannung und schlechtem Schlaf.

Häufig überschneidet sich einiges davon. Eine Diagnose stellen wir im Erstgespräch und in den ersten Sitzungen gemeinsam, nicht vorher am Bildschirm.

Wie ich arbeite

Angst ist eine sinnvolle Reaktion am falschen Ort. In der tiefenpsychologisch fundierten Therapie suchen wir die Wurzeln: Was meldet sich in der Angst, das bisher keinen anderen Ausdruck gefunden hat? Bei jungen Frauen sind das oft hohe Ansprüche an sich selbst, Ablösung von zu Hause oder Gefühle, die lange keinen Platz hatten.

Parallel lernen Sie, mit akuten Angstmomenten umzugehen, damit der Alltag wieder größer wird: verstehen, was im Körper passiert, die Attacke vorbeiziehen lassen, statt gegen sie anzukämpfen, und Schritt für Schritt zurückgewinnen, was Sie gemieden haben. Wir arbeiten wöchentlich, vor Ort in Schwabing oder per Video, immer in Ihrem Tempo.

Vertiefende Beiträge: Panikattacken bei jungen Frauen, Innere Unruhe und Selbstberuhigung und Overthinking bei Entscheidungen.

So beginnt die Therapie bei Ängsten und Panik

  • Erstgespräch: Sie erzählen, was Ihnen passiert, so wie es kommt. Sie müssen nichts vorbereiten und keine Diagnose mitbringen. Wenn Ihnen das Erzählen selbst Angst macht, sagen Sie das einfach, auch das gehört dazu.
  • Erste Sitzungen: In bis zu fünf weiteren Stunden ordnen wir, welche Form von Angst im Vordergrund steht, und klären, ob eine Therapie bei mir passt. Sie prüfen in dieser Zeit auch, ob Sie mit mir arbeiten möchten.
  • Ärztliche Seite: Vor Beginn der Therapie steht eine körperliche Untersuchung in der hausärztlichen Praxis. Das verlangen die Versicherungen in der Regel, und es entlastet, denn danach können wir uns ganz der Angst widmen.
  • Therapie: wöchentliche Sitzungen, vor Ort oder per Video. Die Kosten übernehmen private und gesetzliche Krankenversicherungen, Einzelheiten stehen unter Kosten & Ablauf.

Kosten in Kürze

Ich rechne direkt mit Ihrer Privatversicherung ab. Selbstzahler sind willkommen. Gesetzlich Versicherte nehme ich ebenfalls auf.

Alle Details zu Kosten und Ablauf

Häufige Fragen zu Ängsten und Panik

Sind Panikattacken gefährlich?

Eine Panikattacke fühlt sich bedrohlich an, ist aber körperlich nicht gefährlich. Herzrasen, Atemnot und Schwindel sind eine Alarmreaktion des Körpers ohne reale Gefahr. Beim ersten Auftreten ist eine ärztliche Abklärung trotzdem sinnvoll, damit körperliche Ursachen ausgeschlossen sind.

Wie finde ich in München eine Therapie bei Panikattacken?

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch bei einer approbierten Psychotherapeutin. Gesetzlich Versicherte erreichen über die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (116117) eine psychotherapeutische Sprechstunde. Bei mir fragen Sie über das Kontaktformular an, eine Überweisung brauchen Sie nicht.

Was ist der Unterschied zwischen einer Panikattacke und einer Panikstörung?

Eine einzelne Panikattacke kann jeden Menschen treffen, etwa in einer Phase großer Belastung. Von einer Panikstörung spricht man, wenn Attacken wiederholt und scheinbar aus dem Nichts kommen und die Sorge vor der nächsten Attacke das Leben bestimmt. Beides lässt sich gut behandeln.

Behandeln Sie auch Herzangst oder Prüfungsangst?

Ja. Die ständige Sorge, mit dem Herzen stimme etwas nicht, obwohl ärztlich alles abgeklärt ist, gehört ebenso zu den Angststörungen wie Prüfungsangst, die Abschlüsse oder das Studium gefährdet. Im Erstgespräch ordnen wir gemeinsam ein, was bei Ihnen im Vordergrund steht.

Wie lange dauert eine Therapie bei Panikattacken?

Das hängt davon ab, wie lange die Angst schon besteht und was hinter ihr liegt. Viele junge Frauen spüren nach einigen Wochen, dass die Attacken seltener werden oder ihren Schrecken verlieren. Eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie umfasst meist eine Kurzzeittherapie von bis zu 24 Stunden, bei Bedarf auch mehr.

Was passiert, wenn ich in der Sitzung eine Panikattacke bekomme?

Dann bleiben wir gemeinsam dabei, bis sie abklingt. Für viele ist das eine wichtige Erfahrung: Die Attacke geht vorbei, auch ohne Flucht. Sie müssen sich darauf nicht vorbereiten und nichts verbergen.

Muss ich in der Therapie mit der Angst konfrontiert werden?

Wir arbeiten in Ihrem Tempo. Tiefenpsychologisch fundierte Therapie versteht die Angst als Signal und sucht ihre Wurzeln. Was wir wann angehen, entscheiden wir gemeinsam.

Geht die Therapie auch per Video?

Ja. Gerade wenn der Weg in die Praxis selbst schon Angst macht, ist Video ein guter Anfang. Viele wechseln später in die Praxis in der Tengstraße in Schwabing, das ist aber keine Bedingung.

Übernimmt meine Versicherung die Kosten?

Angststörungen sind anerkannte Behandlungsanlässe. Details zu Privatversicherung, Selbstzahlern und gesetzlich Versicherten: Kosten & Ablauf.

  • Staatlich approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
  • Mitglied: Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung
  • Mitglied: Bundesfachverband Essstörungen
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Quellen und Leitlinien

  • S3-Leitlinie „Behandlung von Angststörungen“ (AWMF-Register 051-028)
  • Gemeinsamer Bundesausschuss: Psychotherapie-Richtlinie
  • Kassenärztliche Bundesvereinigung: Terminservicestellen, Rufnummer 116117

Erstgespräch anfragen

Aktuell sind alle Therapieplätze belegt, das kann sich aber jederzeit kurzfristig ändern. Über das Formular können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen.

In einer akuten Krise?

Dieses Formular ist keine Notfallhilfe. Sofort erreichbar sind: TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 (rund um die Uhr, kostenfrei), Krisendienst Bayern 0800 655 3000 (für Anrufe aus Bayern), für junge Menschen auch krisenchat.de. Bei Lebensgefahr wählen Sie den Notruf 112.

Wofür fragen Sie an?

Ihr Alter